Leitthemen zur Dorferneuerung

Soziale Aufgaben
Im Brennpunkt des sozialen Engagements steht die Stärkung des Zusamenhalts von Gemeinschaften. Dieser Anspruch soll in vielfältiger Form eingelöst werden. Dazu zählt die Unterstützung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen ebenso wie die Gestaltung des Lebensraums für alle Bevölkerungsgruppen, besonders für die SeniorInnen und die junge Generation. Auch das Schaffen von Heimat für MigrantInnen und ZuzüglerInnen bedarf verstärkter Anstrengungen.

Bildung und Kultur
In der zukünftigen Dorf- und Stadterneuerung wird auch der Sicherung eines leichten Zugangs zu verschiedenen Bildungseinrichtungen großes Gewicht zukommen, wobei das Spektrum von der Persönlichkeitsbildung über die musisch-kreative Bildung bis zur berufsorientierten Bildung reichen soll. Innerhalb des Bildungsbereichs wird besonders auf eine gezielte Hinführung der Bevölkerung zu neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie deren sinnvollen Einsatz zu achten sein.
Dorf- und Stadterneuerung verstehen sich auch als Plattform für Kunst und Kultur, wo eine Balance zwischen der Bewahrung des kulturellen Erbes und der Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur anzustreben sein wird.

Siedeln, Bauen, Wohnen
In diesem Bereich wird sowohl die dauerhafte Sicherung ländlicher Siedlungen und Gemeinschaften als auch die Belebung der Orts- und Stadtkerne eine besondere Rolle spielen.

Dorfökonomie - Nahversorgung - Ortskernbelebung
Im wirtschaftlichen Bereich soll die Dorfökonomie im Mittelpunkt stehen, wobei einerseits örtliche Dienstleistungen kostengünstig aufrecht erhalten, andererseits regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt und die Branchen Landwirtschaft, Gewerbe, Handwerk, Dienstleistunmg und Tourismus effizient miteinander vernetzt werden sollen.

Mobilität
Künftige Mobilität muss im Interesse einer hohen Lebensqualität zu aller erst das Kriterium der Umweltverträglichkeit erfüllen. Darüber hinaus soll sie die Bedürfnisse der Bevölkerung in zweierlei Hinsicht erfüllen:
Indem Güter und Dienste in höherem Ausmaß zu den Menschen gebracht werden, kann Mobilität zurückgefahren werden.
Auf der anderen Seite muss - unter Rücksichtnahme auf den unterschiedlichen Mobilitätsgrad der Bürger - Mobilität gefördert werden, etwa durch den Ausbau des öffentlichen Personen-Nahverkehrs.

Klimaschutz
"Besser leben mit weniger Energie!" lautet das zentrale Motto. In der NÖ Dorferneuerung werden Aktivitäten in verschiedenen Bereichen gebündelt, um auch langfristig unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Die Energielandkarte gibt einen Überblick dazu, welche Aktivitäten in welchen Landesteilen umgesetzt werden.